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Die Wahrscheinlichkeit der Impotenz steigt erheblich durch Rauchen

Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass sich die Impotenzrate durch Rauchen extreme erhöht. Amerikanische Forscher fanden heraus, dass das Risiko impotent zu werden bei Rauchern 26 Mal höher liegt. Rauchen wirkt sich nicht nur akut sonder auch chronisch auf die Erektion aus. Selbst bei ehemaligen Rauchern ist das Risiko ca. elf Mal größer impotent zu werden, als bei Nichtrauchern.

Grund dafür ist, dass durch Rauchen eine Verhärtung und Verengung der Blutgefäße auftreten kann. Wenn dies in den Gefäßen der Beckengegend vorkommt, kommt es zu einer Blutunterversorgung des Penis. Es ist herausgefunden worden, dass ca. 100.000 Männer zwischen 40 und 50 allein in Großbritannien aufgrund des Tabakkonsums an Impotenz leiden.

Bei Rauchern kann man auch eine veränderte Anzahl und Form der Spermien feststellen. Männer die jeden Tag mehr als 20 Zigaretten rauchen schädigen nachweislich nicht nur ihr Sperma, sondern gefährden sogar ihre Kinder. Es treten doppelt so häufig Missbildungen bei Rauchern auf, als bei Nichtrauchern. Außerdem erkrankten die Kinder doppelt so häufig an Leukämie und Lymphknotenkrebs, dessen Väter Raucher waren.

Auch Frauen bleiben vor den Folgen der Zigaretten nicht verschont. Die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft liegt bei Frauen die rauchen ein Drittel niedriger als bei Nichtrauchern. Die Überlegung mit dem Rauchen aufzuhören sollte also nicht nur bei den Männern liegen.

Impotenz – Ursache Rauchen

Die Frage, ob Rauchen wirklich einen Einfluss auf die Erektion hat, wird immer häufiger gestellt. Das jedoch die Frage eindeutig mit ja beantwortet werden kann, wollen viele noch nicht wahr haben. Es wird mittlerweile davon ausgegangen, dass mehr als 25 % aller Männer um die 50 keine richtige oder gar keine Erektion mehr erreichen. In der Universität in Pretoria (Südafrika) wurde zudem bei einer Studie festgestellt, dass von den 116 untersuchten Männern mit Impotenz 90 % Raucher waren. Es gibt jedoch noch weitere große Studien, in denen belegt werden kann, dass ca. 2/3 der impotenten Männer Raucher sind!

Das Nikotin ein starkes Gift für den Körper ist, ist allseits bekannt. Es hat einen sehr schädlichen Einfluss für die Gefäße. Jedem ist der Begriff „Raucherbein“ bekannt. Wenn man sich jetzt überlegt, dass die Penisgefäße einen viel geringeren Durchmesser als die Beingefäße haben, klingt es sicher plausibel, warum man genau dadurch Erektionsprobleme bekommen kann. Die Gefäße werden verengt, deutlich weniger Blut fließt in den Penis und die Folge ist sexuelles Versagen.

Es wurde allerdings auch bei weiteren Untersuchungen festgestellt, dass sich die erektile Funktion nach dem Rauchverzicht nach 6 Wochen wieder normalisiert hat. Es handelte sich hierbei aber auch „nur“ um einen so genannten Schlaferektionstest. Man kann hierbei aber nicht davon ausgehen, dass es bei jedem Mann in der gleichen Zeit gleichgut wieder funktionieren kann. Der Grad der Gefäßschädigung ist hier entscheidend.

Rauchen und das Alter – Eine gefährliche Mischung wenn es um Impotenz geht

Rauchen gilt nicht nur als Risikofaktor Nummer eins für viele Krebs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen, sondern es treten dadurch auch deutlich höhere Erektionsstörungen auf. Die Inhaltsstoffe des Tabaks fördern die Ablagerung in sämtlichen Gefäßen. Kaum das man sich eine Zigarette angezündet hat, wird die Sauerstoffversorgung gestört. Die roten Blutkörperchen des Körpers werden nun nicht mehr mit nur Sauerstoff beladen sondern auch mit dem giftigen Kohlenmonoxid. Die Fließeigenschaften des Blutes wird verändert, die Gefäße verengen sich. Im medizinischen wird hier von einer Arteriosklerose gesprochen.

Diese arteriosklerotischen Veränderungen können selbstverständlich überall im Körper auftreten. Wenn es in den Herzkranzgefäßen geschieht für dies im Ernstfall zum Herzinfakt. Bevor die großen Gefäße jedoch betroffen sind, verengen sich zuerst die kleinen, wie zum Beispiel die des Penis. Es kommt zu Ablagerungen, es kann nicht mehr genug Blut in die Schwellkörper fließen. Eine Erektion ist gestört oder kann gar nicht mehr auftreten.

Da die Veränderungen der Gefäßwände bereits im Kindesalter oder in der Jungend beginnen und im Alter höchstens nur noch Schadensbegrenzungen vorgenommen werden können, ist es wichtig, rechtzeitig Vorbeugungen zu treffen. Erst nach 40 – 60 Jahren machen sich diese Veränderungen nämlich wirklich bemerkbar. Deswegen gilt in diesem Fall wirklich: Je eher desto besser! Doch selbst im hohen Alter kann sich ein Rauchstop durchaus noch positiv auswirken. Das Sterberisiko bei Patienten mit Herzproblemen kann bis zum 50 % gesenkt werden und auch Erektionsprobleme können sich nach einiger Zeit besser oder ganz gehen.

Männer unter Druck

Rauchen und Impotenz liegt in einem engen Zusammenhang. Es wird mittlerweile immer häufiger hervorgehoben, welche Folgen das Rauchen haben kann, um Männern zu motivieren, damit aufzuhören. Von hundert Männern gaben fast 10 % an, dass sie innerhalb eines Jahres Erektionsprobleme hatten, die teilweise sogar länger anhielten. Von den Befragten waren ¼ Raucher und rauchten bis zu 20 Zigaretten am Tag. Das Risiko impotent zu werden liegt hier um 24 % höher, bei mehr als einer Schachtel am Tag sogar bei 39 %!

Da die Gefahr der Impotenz für Männer meist noch gefährlicher erscheint, als an Lungenkrebs oder Herz-Kreislauf-Leiden zu erkranken, wird nun versucht, Männern die Gefahren genau vor Augen zu legen. In unserer heutigen Leistungsgesellschaft leiden gerade junge Männer an erhöhtem Leistungsdruck, im Bett „ihren Mann“ stehen zu können. Diese Angst setzt die Männer bereits jetzt schon in so erhöhten Druck, dass sie über Potenzprobleme klagen. Anderseits fällt es den jungen Männern immer schwerer, das Rauchen gänzlich aufzugeben. Ältere Männer sind aus viel entschlossener mit dem Rauchen aufzuhören. Der häufigste Grund für sie ist, dass sie bei einem Arzt eine schlechte Diagnose bekamen. In erster handelte es sich um einen Krebsbefund, aber die Diagnose einer Herzerkrankung führte zu ihren Entschlüssen. Junge Männer sollte deshalb rechtzeitig aufhören, um weiterhin Spaß im Bett haben zu können und vor allem nicht frühzeitig an tödlich endenden Krankheiten zu erkranken.

Verkürzter Penis durch Rauchen

Nicht nur eine Impotenz ist für einen Mann ein schlimmer Gedanke, auch dass sich der Penis verkürzen könnte. Nun haben jedoch Wissenschaftler der Universität Boston herausgefunden, dass Rauchen genau diese unattraktive Nebenwirkung haben kann.

Die Wissenschaftler fanden heraus, dass sich der erigierte Penis nicht mehr so lang dehnen kann. Er kann sich bis zu acht Millimetern verkürzen. Das ist eine Folge des durch das Rauchen aufgenommenen Nikotins. Es schädigt die Blutgefäße durch Kalkablagerungen und hemmt den Blutstrom. Das schlimme Ergebnis: Die Sexualität wird ganz erheblich beeinträchtigt.

Bei einer Untersuchung wurden 200 Männer vermessen. Das Ergebnis ist statistisch sehr bedeutsam. Der allen bekannte schädliche Einfluss des Nikotins kann beim Penis noch viel stärker ausfallen. Grund dafür sind die viel dünneren Adern, die viel schneller verstopfen können, als die der z.B. Herzkranzgefäße.

Unter den impotenten Männern handelt sind ungefähr doppelt so viele Raucher wie Nichtraucher. Das Problem bei Verkalkungen ist auch, dass z.B. Potenzmittel wie Viagra nicht mehr helfen können. Kalk lässt sich nicht einfach medikamentös wieder beseitigen. Man sollte sich also nicht einfach denken, dass man bei eventuell später auftretenden Problemen einfach zu einer Lustpille greifen kann, um sie zu beseitigen. Lieber rechtzeitig oder sofort aufhören und der Sexualität eine Chance geben, bis ins hohe Alter weiterhin prickelnd zu sein.