Rauchen gilt nicht nur als Risikofaktor Nummer eins für viele Krebs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen, sondern es treten dadurch auch deutlich höhere Erektionsstörungen auf. Die Inhaltsstoffe des Tabaks fördern die Ablagerung in sämtlichen Gefäßen. Kaum das man sich eine Zigarette angezündet hat, wird die Sauerstoffversorgung gestört. Die roten Blutkörperchen des Körpers werden nun nicht mehr mit nur Sauerstoff beladen sondern auch mit dem giftigen Kohlenmonoxid. Die Fließeigenschaften des Blutes wird verändert, die Gefäße verengen sich. Im medizinischen wird hier von einer Arteriosklerose gesprochen.

Diese arteriosklerotischen Veränderungen können selbstverständlich überall im Körper auftreten. Wenn es in den Herzkranzgefäßen geschieht für dies im Ernstfall zum Herzinfakt. Bevor die großen Gefäße jedoch betroffen sind, verengen sich zuerst die kleinen, wie zum Beispiel die des Penis. Es kommt zu Ablagerungen, es kann nicht mehr genug Blut in die Schwellkörper fließen. Eine Erektion ist gestört oder kann gar nicht mehr auftreten.

Da die Veränderungen der Gefäßwände bereits im Kindesalter oder in der Jungend beginnen und im Alter höchstens nur noch Schadensbegrenzungen vorgenommen werden können, ist es wichtig, rechtzeitig Vorbeugungen zu treffen. Erst nach 40 – 60 Jahren machen sich diese Veränderungen nämlich wirklich bemerkbar. Deswegen gilt in diesem Fall wirklich: Je eher desto besser! Doch selbst im hohen Alter kann sich ein Rauchstop durchaus noch positiv auswirken. Das Sterberisiko bei Patienten mit Herzproblemen kann bis zum 50 % gesenkt werden und auch Erektionsprobleme können sich nach einiger Zeit besser oder ganz gehen.